Nachverdichtung: Keine Verdrängung in der Schmiedekoppel

Unser Fraktionschef Hans Tylinski erklärt, warum die SPD dem angedachten Plan für die Neugestaltung des Wohnbereichs in der Cleverbrücker Schmiedekoppel zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zustimmen kann.

„Den Vorstellungen des einen Investors können wir folgen, denen des anderen nicht. Aus unserer Sicht unsinnig ist die geplante neue Ansiedlung von Verkaufsstätten sowie insbesondere die geplante Mietpreiserhöhung für die jetzigen Bewohner von mindestens 4€ je m². Sowas ist nicht tragbar. Bei einer Neugestaltung eines Stadtteils müssen nicht nur die direkt Betroffenen mitgenommen werden, sondern es muss zusätzlich auch gewährleistet sein, dass diese dort auch zu akzeptablen Bedingungen wohnen bleiben können und nicht verdrängt werden.“

Grundlage für diese Planung ist die Nachverdichtungsstudie für Bad Schwartau. Hier sind die örtlichen Möglichkeiten für Bad Schwartau gekennzeichnet, in denen zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden könnte. Aus Sicht der SPD-Fraktion natürlich nicht um jeden Preis. Es gibt bisher zwei Investoren, die ihre Bebauungsabsicht erklärt haben.