Doktor, oder doch nicht?

Zu den in 2011 erhobenen Plagiatsvorwürfen gegen den von uns vorgschlagenen Bürgermeisterkandidaten erklärt dieser auf seiner Webseite zur Klarstellung Folgendes:

Haben Sie mich schonmal gegoogelt? Aufgrund der Häufigkeit, in der ich mit den Ergebnissen der Suchmaschinenabfrage zu meinem Namen angesprochen werde, möchte ich hier ein paar Informationen ins rechte Licht rücken.

Ja, gegen meine juristische Dissertation wurde der Verdacht geäußert, es handle sich um ein Plagiat. Diese wurden jedoch – was sich in der Flut an Artikeln leider nicht mehr wiederfindet – restlos ausgeräumt.
Da ich hier aber viel behaupten könnte, zitiere ich  an dieser Stelle das Präsidium der Universität Hamburg, die den Sachverhalt intensiv geprüft und abschließend geklärt hat:

Nach Auskunft des zuständigen Promotionsbüros der Fakultät hat ein Verfahren zur Prüfung der Aberkennung des Doktorgrades von Herrn Dr. Uwe Brinkmann stattgefunden mit dem Ergebnis, dass der Titel nicht aberkannt worden ist, sondern er weiter zur Titelführung berechtigt ist.
Herr Dr. Brinkmann hatte ein (Entwurfs-) Exemplar seiner Dissertation veröffentlichen lassen, welches nicht mit dem Exemplar der Dissertation übereinstimmte, das begutachtet wurde.
In dem Entwurfsexemplar waren Textstellen nicht hinreichend zitiert worden; in der Fassung, die zur Begutachtung vorlag, fanden sich diese Mängel jedoch nicht.
Die Fakultät für Rechtswissenschaft hat dem Widerspruch gegen die Aberkennungsentscheidung nach Aufklärung dieses Sachverhalts abgeholfen.

Weil das Internet aber bekanntermaßen nicht vergisst, finden sich auch heute Beiträge noch und nöcher zu den Vorwürfen. Diese sind allerdings haltlos.

Schreibe einen Kommentar