Stadtmanagement statt weiterer Flickschusterei

Für die Fraktion erklärt Uwe Beckmann:

Es war ein wichtiger Schritt, nach dem Grundsatzbeschluss des Finanzausschusses die nötigen Mittel für ein Stadtmanagement in den Haushalt einzustellen. Damit haben die Fraktionen von WBS, Grünen und SPD gezeigt dass sie bereit sind zu korrigieren, was in den letzten zehn Jahren fahrlässig verschleppt wurde: Nämlich ein ganzheitliches Entwicklungskonzept für Bad Schwartau. Das wird mit dem eigenen Stadtmanagement nun endlich nachgeholt!

 

Jetzt gilt es in dem dazu einberufenen Arbeitskreis das Anforderungsprofil zu schärfen und die richtigen Schwerpunkte zu setzen, um unsere Stadt für die anstehenden Herausforderungen zu wappnen und als Standort nachhaltig zu stärken. Nur mit der richtigen Vorbereitung schaffen wir ein solides Fundament für eine positive Stadtentwicklung.

 

Zukunftskonzepte müssen so vielfältig sein, wie die Probleme, die sie lösen sollen. Es müssen unvoreingenommen bisherige Maßnahmen auf den Prüfstand gestellt und neu bewertet werden, sowie in ständiger Moderation zwischen Politik, Verwaltung und Gewerbe zur Umsetzung kommen. Hier müssen sich Verwaltung und Stadtvertretung eingestehen, dass die weitere Konzeptionierung zwar weiterhin in enger Abstimmung mit den Fachausschüssen erfolgen muss, aber grundlegend in sachverständige Hände gehört. Ein Stadtmanagement ist aber nicht per se die Lösung aller Probleme, sondern ein Prozess der von allen kommunalen Akteuren konstruktiv begleitet und mitgestaltet werden muss. Nur so kann unser Bad Schwartau im Wettbewerb mit der Hansestadt und den umliegenden Gemeinden bestehen.

 

Wer sich ernsthaft zur Zukunft Bad Schwartaus bekennt und nicht nur am Vergangenen klebt, bekennt sich auch zum Stadtmanagement. Denn bei einem Flickenteppich teurer Einzelmaßnahmen, wie ihn die CDU-Fraktion in der letzten Sitzung weiter knüpfen wollte, ist bisher außer Spesen nichts gewesen.

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