Was Verdun uns lehrt

Einhundert Jahre nach Ende der Schlacht von Verdun kaschiert die wiedergekehrte Fauna das Leid des großen Krieges: Weit über 300.000 Menschen fanden hier ihren Tod im durch Beschuss von mehr als 50 Millionen Bomben und Granaten umgepflügten Niemandsland zwischen den Schützengräben.

Angefeuert von der irrwitzigen Idee eines ausgeuferten Nationalismus wurde eine ganze Generation vom Krieg zerstört – auch wenn sie seinen Granaten entkam.

Wir sind froh und dankbar, dass wir innerhalb Europas heute in Frieden leben können, dass Deutschland und Frankreich sich über die Gräben die Hand zur Freundschaft gereicht haben.
Die Partnerschaft zu Villemoisson-sur-Orge hat für uns auch deshalb eine besondere Bedeutung.
Aber es wäre zu leicht, sich damit zu trösten, Schlachten wie an Marne, Somme und bei Verdun seien Geschichten aus einer anderen Zeit. Das Wiedererstarken der Nationalisten überall auf dem Kontinent droht all die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte zu zerstören.

Dazu empfehlen wir heute die Rede von Martin Schulz aus dem Jahre 2014 zur Gedenkstunde im Berliner Dom, hier https://youtu.be/S5oMPe-d5VM in voller Länge zu sehen.

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