Wie ist die Stadt auf die Ankunft neuer Flüchtlinge vorbereitet?

Die SPD möchte im Sozialausschuss darüber berichten lassen, wie die Stadt bisher und zukünftig Flüchtlinge willkommen heißt und regt eine langfristige Integrationsstrategie an:

Von der SPD-Fraktion wurde beantragt, dass die Stadtverwaltung in der nächsten Sitzung des Sozialausschusses am 18. März die aktuelle Unterbringungs- und Betreuungssituation der Flüchtlinge in Bad Schwartau schildert und dabei eventuelle Knackpunkte aufzeigt.

Es muss für 2014 durch den Aufnahmeschlüssel des Kreises mit mindestens 47 weiteren Unterbringungen rechnen. Dies stellt die Stadt vor große Herausforderungen, eröffnet aber zeitgleich auch große Chancen. Um bewerten zu können, ob Bad Schwartau diese Chancen derzeit nutzen könne, soll das Thema als eigener Tagesordnungspunkt beraten werden.

 

„Wir müssen als Stadt – aber auch Gesellschaft – auf mehr schauen, als die reinen Kosten für die Unterbringung.“, mahnt der Fraktionsvorsitzende Hans Tylinski. „Es bedarf auch einer gezielten Integrationsstrategie, um die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen.“

 

Die Migrantinnen und Migranten sollten nicht nur Zaungäste unserer lebendigen Gesellschaft sein, sondern aktiv zur Teilhabe ermuntert werden. Gerade die Begegnung und der Kontakt der verschiedenen Kulturen hilft Vorurteile abzubauen und bereiten den Neuankömmlingen ein herzliches Willkommen.

 

„Für die Kinder ist es auch ungemein wichtig schnell auch in die außerschulischen Aktivitäten eingebunden, wobei besonders den Sportvereinen eine bedeutende Rolle zukommt.“, merkt der Kreistagsabgeordnete Yannick Ashby an, der dort auch Mitglied des Ausschusses für Schule, Bildung, Kultur und Sport ist, und verweist auf die bisherigen Erfolge des DOSB mit seiner Initiative Integration durch Sport. „Was die Vereine da leisten, ist außerordentlich wichtig!“

 

Zukünftig muss in der Stadt ernsthaft über die weiteren Schritte diskutiert werden, und zwar nicht nur über sondern auch mit den Flüchtlingen. Die Bewertung der bisherigen Maßnahmen im Sozialausschuss ist daher ein wichtiger Schritt nach vorn.

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